Am Mittwochabend wurde die zweite Runde beim World Matchplay abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand dabei das Match von Cameron Menzies gegen Ross Smith, obwohl dies bereits nach drei Legs beendet war.
Van Veen siegt in der Verlängerung
2:1 führte Menzies gegen Smith, als dieser auf der Bühne plötzlich einen Schwächeanfall hatte. Der Schotte musste gestützt die Bühne verlassen. Nach einer langen Unterbrechung verkündete die PDC, dass Menzies nicht mehr weiterspielen könne und aufgeben müsse. Nach dem großen Erfolg gegen den Weltranglistenzweiten Luke Humphries ein großer Rückschlag. Im Anschluss wurde es dann aber auch sportlich interessant. Gian van Veen, Nummer Drei der Welt, war gegen den Landsmann Wessel Nijman gefordert. Dieser befindet sich in diesem Jahr in einer absoluten Top-Form und überzeugt besonders bei den Major-Turnieren.
Auf den großen Bühnen läuft es allerdings noch nicht so gut, was sich nun endlich ändern sollte. Von Beginn an lief Nijman aber hinterher, konnte sich dann aber doch noch in die Verlängerung retten. Dort schaffte van Veen das entscheidende Break zum 13:12 und brachte seinen Anwurf zum 14:12 Erfolg durch. Im dritten Match des Tages zwischen den beiden Weltmeistern Gerwyn Price und Rob Cross wurde es überraschend deutlich. Price dominierte seinen Gegner und gewann mit einem Average von 97,84 Punkten mit 11:5 gegen seinen Kontrahenten. Im letzten Match des Tages forderte James Wade Ryan Searle heraus. Letzterer startete schlecht in die Partie, Wade konnte die Fehler aber nicht gnadenloser ausnutzen. So blieb es lange eng, mit seinem Timing ließ Wade diesen aber nie in Führung gehen. Am Ende stand ein 11:8 Sieg für Wade auf der Anzeigetafel.
Ergebnisse
Cameron Menzies (Aufgabe) – Ross Smith
Gian van Veen 14:12 Wessel Nijman
Gerwyn Price 11:5 Rob Cross
James Wade 11:8 Ryan Searle
